Mehr als nur gesund sein

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Erfahren Sie die Gebiete in der wir unsere Behandlungen einsetzen können und Wirkung

Massage : 


Klassische Massage

Indikationen und Wirkung

Die klassische Massage hilft bei...

Beschwerden des Bewegungsapparates (Verspannungen oder Muskelschmerzen)

Migräne, Kopfschmerzen

psychischer Anspannung, Depressionen, Angstzustände, Unruhe und Stress


Bei einer klassischen Massage werden Druck- und Zugreize auf die Muskeln und ihr umliegendes Gewebe ausgeübt. Die Wirkung findet direkt lokal statt, indem Muskeln gedehnt und entspannt, sowie die Durchblutung und der Zellstoffwechsel angeregt werden. Dadurch werden Schmerzen im betroffenen Gebiet gelindert.

Setzt der Masseur schnellere Reize, wird das Gewebe und die Muskulatur angeregt und optimal auf bevorstehende Belastungen vorbereitet. Dieses Prinzip wird zum Beispiel im Sportbereich angewandt und meist als „Sportmassage“ bezeichnet.

Die klassische Massage hat eine allgemein positive Wirkung auf den gesamten Organismus und fördert so das Wohlbefinden und die Entspannung des Patienten. Im Detail werden Haut- und Zellstoffwechsel, Blut- und Lymphstrom sowie die Durchblutung der Muskulatur und die Bildung von Gelenksflüssigkeit angeregt. Die Elastizität von Bändern und Sehnen wird verbessert und muskuläres Ungleichgewicht wird harmonisiert. Dies führt zu Linderung von Schmerzen, Senkung von Herzfrequenz und Blutdruck, sowie vertiefter Atmung und es kommt somit zu psychischer Entspannung.

Mögliche Reaktionen nach einer Massagebehandlung wären ein Muskelkater- oder Schweregefühl, Müdigkeit, Steifheit, leichte Schmerzen oder ein leichtes Ziehen im massierten Gebiet für 24 bis 48 Stunden nach der Behandlung. Bei Fieber, offenen Wunden, schweren Herz- & Kreislauferkrankungen oder akuten Entzündungen ist die klassische Massage nicht oder nur teilweise zu empfehlen.

Mit Massage positive Erfolge erreichen bei psychischen Erkrankungen 


Wirksamkeit
 der Massagetherapie bei Depression und Angsterkrankungen sowie bei Depressivität und Angst als Komorbidität – Eine systematische Übersicht kontrollierter Studien

Zusammenfassung

Einleitung: Ziel dieser systematischen Übersichtsarbeit ist es, die aktuelle wissenschaftliche Evidenz zur Wirksamkeit einer professionell durchgeführten Massage auf Depressivität und Ängstlichkeit darzustellen. Die Übersicht schließt inhaltlich an ältere zusammenfassende Darstellungen oder Metaanalysen an und berücksichtigt klinische Studien bis zum Jahr 2009.

Methoden: Eingeschlossen wurden nur randomisierte klinische Studien (RCT), in welchen die Massage von professionellen Therapeuten ausgeführt wurde. Desweiteren wurden nur RCT berücksichtigt in denen entweder Patienten mit der Primärdiagnose Depression und/oder Angststörung rekrutiert oder Veränderungen in Form von depressiver/ängstlicher Symptomatik als Komorbidität gemessen worden waren. Bevor diese Studien in die weitere Auswertung kamen, wurde eine methodologische Prüfung (PEDro Skala) durchgeführt. Aufgrund der Heterogenität der Studien im Hinblick auf z. B. Studienprotokoll und statistische Kenndaten musste auf eine formale Metaanalyse verzichtet werden, sodass die Ergebnisse deskriptiv dargestellt werden.

Ergebnisse: Von 90 gefundenen Artikeln kamen 22 RCT in die Auswertung. Die methodologische Bewertung mittels der PEDro-Skala ergab, dass 73% (n=16) dem Evidenzgrad A und 27% (n=6) dem Evidenzgrad B zugeordnet werden konnten. Sowohl bei der Behandlung von Depression als auch bei der Behandlung von Angst/Ängstlichkeit wurde überwiegend ein signifikant besseres Ergebnis der Massagetherapie gegenüber den unterschiedlichen Vergleichsgruppen dokumentiert. Die antidepressive Wirksamkeit scheint ausgeprägter als die anxiolytische Wirkung zu sein.

Schlussfolgerung: Es konnte gezeigt werden, dass die Aussagekraft neuerer Massagestudien sich bedeutend verbessert hat. Auch dokumentiert die Übersicht im Vergleich zu früheren Studien, dass die Anwendung der Massagetherapie bei Depression/Angst sich als sinnvoll und effektiv erweist. Für zukünftige Studien erscheint die Fragestellung interessant, ob die Kombination von Massagetherapie und Psychotherapie möglicherweise effektiver ist als Psychotherapie allein oder die Kombination von Psychotherapie und Psychopharmaka


Weitere Punkte werden demnächst ergänzt 

Unsere Therapeuten und Masseure werden regelmäßig intern auf das Thema psychische Erkrankungen fortgebildet und sensibilisiert. 

Thorsten Fuchs